Wenn die Leute sagen:

„Jetzt haben wir Frieden und Sicherheit!"

„Denn ich (Jesus) sage euch: Viele Propheten (wovon sie weissagten) und Könige hätten gern gesehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen; sie hätten gern gehört, was ihr hört, und haben es nicht gehört.“ Lu 10,24

 

Zunehmend informieren Medien (TV, Radio, Presse) von Dingen, die die Welt erschüttern, den Menschen große Angst einjagen und das Leben destabilisieren – unsicher machen. Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, sagte am 25.09.2015 vor den Vereinten Nationen: „Die Welt ist aus den Fugen geraten“. Der große russische Politiker, Gorbatschov, warnte neulich vor dem dritten Welt-Krieg! US Präsident, Donald Trump, sagte: "Wenn wir Atomwaffen haben, warum benutzen wir sie nicht?"

 

Kann man sagen, dass solche schlimmen Zeiten schon immer waren? Das stimmt. Jedoch das, was in der letzten Zeit läuft, ist nicht wie früher begrenzt auf bestimmte Gebiete, sondern trifft flächendeckend die ganze Erde gleichzeitig. Nicht nur der kleine Mensch spürt es, sondern auch die Großen der Welt. Politiker, Moral-Hüter, Lehrer und auch die Polizei sind ratlos in dieser bedrohlichen Situation. Viele sagen das Gleiche: „Die Welt ist aus den Fugen geraten.“

 

Alle Bemühungen die vielen Gefahren zu beseitigen, scheiterten jedes Mal wieder. Die  Angst vor dem morgigen Tag ist enorm groß und steigert sich zunehmend von Tag zu Tag. Möge Gottes Geist unseren Sinn und unser Herz berühren, dass wir der Zeit, in der wir leben, mehr biblische Beachtung schenken und sie ernster wahrnehmen.

 

Was sagt die Bibel dazu?

 

„Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.“ Mt 24,21 Diese Aussage deckt sich mit der Aussage im Buch Daniel: „Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit.“ Dan 12,1

 

„Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.“ Lu 21,25.26

 

Auch die biblische Wahrheit sollte leiden! Beim Bestreben alle Religionen in der Ökumene zu vereinen, hat die christliche Welt den größten Verrat begangen mit der Behauptung, es gäbe keine absolute Wahrheit, denn alle Religionsgemeinschaften hätten einen Teil von irgend einer Wahrheit. Dementsprechend sind alle Religionen der Welt legitim.

 

Fazit: Wenn es keine absolute Wahrheit gibt, hat das Suchen nach ihr keinen Sinn, denn sie wäre sowieso nicht zu finden und zu erkennen. Doch der Herr Jesus sagte: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Joh 8,31.32

 

Die absolute Wahrheit will man mit esoterischen Praktiken ersetzen, die von der biblischen Wahrheit wegführen. Schon bei Kindern ist die Esoterik sehr beliebt geworden.

 

Eine besondere Aufmerksamkeit verdient das heutige Papsttum.

 

Auffallend ist die Expansion des heutigen Papsttums. Laut der Prophetie des 13. Kapitels der Johannes-Offenbarung hatte diese Macht eine tödliche Wunde bekommen, die jedoch einmal wieder geheilt werden sollte. „Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach.“ Of 13,3

 

Und Tatsächlich: Napoleons General Berthier hatte den damaligen Papst, Pius VI, im Jahre 1798 ins Gefängnis deportiert. Der Vatikan wurde zur Provinz Roms und weitere Päpste einfache Bürger und Steuerzahler. Später, im Jahre 1929, wurde durch das Konkordat des Diktators Italiens, Mussolini, alles zurückgegeben, was dem Papsttum weggenommen worden war. Sein Einfluss und seine Macht steigerten sich seitdem ständig auf der ganzen Welt. Besonders die Jugend jubelt dem heutigen Papst begeistert zu.

 

Eine deutliche Aussage im Internet aus dem Jahre 2010 ergänzt das Bild des Papsttums von heute: „Die ganze Welt steht heute in einer riesigen Krise. Die Politiker sprechen von einer neuen Weltordnung, die die schwere Situation weltweit lösen sollte. In dieser Neuen Weltordnung wird es nicht nur eine einheitliche Wirtschafts- und Finanzpolitik, eine Weltpolizei und einen Weltgerichtshof geben, sondern auch eine Einheitsreligion.“

 

Welche wird das sein? Eine Christliche? Eine Muslimische? Eine Jüdische? Oder gar eine Buddhistische, Hinduistische oder anderweitig Esoterische? Oder vielleicht ein Mix aus allem?

 

Es werden wohl Bestandteile aus allen Religionen enthalten sein, jedoch werden sich alle Religionsgemeinschaften und Menschen – welche Anschauung sie auch immer vertreten – sich einem religiösen Führer unterstellen müssen: dem Oberhaupt der einen allein seligmachenden universellen Mutterkirche, dem Papst der Römisch-Katholischen Kirche.“

 

Auf dem Pfingstmarkt zu Worms, im Jahre 2010 sagten zwei große farbige Plakate folgendes: 1) „Päpste Wählen? Die Welt regieren?“ 2) „Päpste krönen? die Welt regieren?“

 

Die Prophetie in Offenbarung 13 spricht unter anderem von zwei Tieren (Mächten) die sowohl auf das Papsttum wie auch auf die USA genau zutreffen. Laut dieser Prophetie sollen diese zwei Mächte zusammen eng kooperieren.

 

„Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.“ Of 13,11.12 Man kann in den Medien die Kooperation dieser zwei Mächte immer deutlicher erkennen und beobachten können.

 

Im selben Kapitel steht weiter geschrieben, dass das treue Volk Gottes unter diesen zwei Mächten sehr leiden wird. Dass Kaufen und Verkaufen wird ihnen versagt werden; sogar ihr Leben soll dann nicht mehr sicher sein. „…dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. … und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“ Of 13,15.17

 

Die Geschichte der Europa Union.

 

Im zweiten Kapitel des Buches Daniel sah der Seher Gottes in Form einer männlichen Statue, fünf große nacheinander aufkommende Reiche, die auf Erden sich ablösen und sich bis in die Zeit des Endes hin erstrecken würden. Das waren Babylonien, Medo-Persien, Griechenland und Rom – sowohl das heidnische als auch das päpstliche Rom.

 

In der Zeit der europäischen Einzelstaaten waren mehrmals Bemühungen vorhanden ein neues Weltreich aufzubauen. Für eine kurze Zeit war es auch gelungen, jedoch nicht, laut der Bibel, auf  friedliche Weise. Durch Gewalt hatten sowohl Napoleon Bonaparte,  Kaiser Wilhelm II als auch Adolf Hitler in Europa ein neues Reich erbaut. Alle drei sind nach nicht allzu langer Zeit durch Gewalt untergegangen, wie die vorigen großen Reiche auch.

 

Was steht näheres in der oben genannten Prophetie über dieses letzte Reich geschrieben? „Dass du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: Das wird ein zerteiltes Königreich sein.“ Dieses Reich sollte auf eine andere Weise als die Vorigen entstehen. Wir lesen: „Sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten.“ (Dan 2,41.42)

 

So war es auch. Die EU („Die Vereinigten Staaten von Europa“) sind, laut der Prophetie, auf friedliche Weise entstanden und dauern noch an: keine geschlossene Grenze, einheitliche Währung, gemeinsame Regierung und Armee, sogar gemeinsame Raucher-Begrenzung. Laut der Prophetie soll dies alles nicht so bleiben, sondern wieder auseinander fallen.

 

„Und dass du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: Sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen lässt.“ Dan 2,43

 

Der schlechte Zusammenhalt wird wahrscheinlich durch die politische und wirtschaftliche Krise verursacht werden. Man kann bereits überall diesen Trend in der EU immer deutlicher spüren und beobachten, hier belegt durch ein Zitat aus dem Internet:

 

„Was passiert in der Realität, wenn der Euro zusammenbricht? Zunächst einmal gibt es kein Geld am Automaten. Der Warennachschub wird schlagartig gestoppt, weil der Lieferant kein Geld bekommt. Auch der Sozialstaat bricht von heute auf morgen zusammen, er muss seine Leistungen extrem zurückfahren. Und dann stehen sich Linke und Rechte, Arme und Reiche, Inländer und Ausländer, religiöse und nicht religiöse Gruppen gegenüber.“

 

Mit dem Untergang der EU, des fünften Reiches, endet die Geschichte der Welt noch nicht. Dann wird sich das erfüllen, was die Menschheit sechstausend Jahre lang erträumt und mühevoll erstrebt hat.“

„Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird. Und das Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen.“ Dan. 2,44

 

Wie weit ist es noch bis dahin und wie lange wird diese große Bedrängnis noch andauern? Welche Auswirkung wird dieser katastrophale Zustand der aus den Fugen geratenen Welt auf den Charakter des einzelnen Menschen haben?

 

Matthäus 24,12 folgt in drei Übersetzungen, damit der tiefe Sinn besser erkannt werden kann:

 

„Und weil der Unglaube wird überhandnehmen, wird die Liebe erkalten.“ /Luther

„Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe erkalten.“ /Menge

„Das Unrecht wird sich ausbreiten und die Liebe in vielen erkalten.“ /Zink

 

Dieser lieb- und glaubenslose Zustand ist eine Folge des Verlustes des Glaubens an Gott und Seine Verheißungen. „Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?“ Lu 18,8 „Denn sie sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an.“ 2 Pe 3,4

 

Diese Abschwächung des Glaubens und Abkühlung der Liebe kommen immer von der Unkenntnis der Prophetie. Die Menschen früherer Epochen der Weltgeschichte konnten die Ereignisse, die vor der Wiederkunft Jesu stattfinden sollten, nicht völlig verstehen! Ihnen fehlte der Überblick über die historische Zeitspanne, wie wir sie heute haben. Sie konzentrierten sich nur auf sich selbst und ihre Zeit. Der Apostel Petrus musste sie eines Besseren belehren indem er schrieb:

 

„Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“ 2.Pe 3,9 Dieser Zeitraum hat sich bis in unsere Zeit ausgedehnt, in der die Welt aus den Fugen geraten ist.

 

Ein außerordentlicher Irrtum, den die Menschheit erleben wird!

 

Um das Bild der Zeit des Endes vollständiger zu beschreiben, dient uns die Prophetie im Buch der Offenbarung 7,1-3. Um sie richtig zu verstehen, müssen erst die dort verwendeten Symbole, „Wind“, „Meer“ und „Baum“, geklärt werden.

 

Wind: „Ich, Daniel, sah ein Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde unter dem Himmel wühlten das große Meer auf.“ Da 7,2; (werden es Unruhe versetzen)

 

Wasser: „Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.“ Of 17,15;

 

Baum: „Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.“ Ps 82,13

 

„Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind (Unruhe, Kriege) über die Erde blase noch über das Meer (Völker, Nationen) noch über irgendeinen Baum (Volk Gottes). Und ich sah einen andern Engel aufsteigen vom Aufgang der Sonne her, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit großer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zu tun: Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.“ Of 7,1-3

 

Diese Stelle ist nicht leicht zu verstehen, denn der erste Satz in diesem Absatz geht dem voraus, was vorher auf Erden verlief. Wenn der Engel spricht „schadet nicht“, ist es offensichtlich, dass die Unruhen und Kriege unter den Nationen bereits begonnen hatten. Dieses Aufwühlen der Nationen sollte jedoch für eine bestimmte Zeit der Versiegelung unterbrochen werden. Danach bricht der allerletzte Aufruhr  unter allen Völker und Nationen aus, der mit der Wiederkunft des Herrn Jesus endet.

 

„ (…) Der Tag des Herrn wird so unerwartet kommen wie ein Dieb in der Nacht. Wenn die Leute sagen: "Jetzt haben wir Frieden und Sicherheit!", wird plötzlich Gottes vernichtendes Strafgericht über sie hereinbrechen wie die Wehen über eine Schwangere. Da gibt es kein Entkommen.“ 1.Thes 5,2.3 (NEÜ)

Man kann diese Stelle als Antitypus zu dem Typus der Belagerung Jerusalems im Jahre 70 n.Chr.  sehen, wo plötzlich die lange Belagerung aufgehoben wurde. Die große Trübsal- und Martyriumszeit, die in der Stadt herrschte, nahm ein plötzliches Ende. Die Bewohner der Stadt dachten: „Jetzt haben wir Frieden und Sicherheit!“ Dann aber, wie ein Dieb in der Nacht, kamen die Römer zurück und es gab kein Entkommen mehr. (Mt 24,15.16; Lu 21,21.22)

 

Es besteht hier die Frage: „Warum muss für die Versiegelung weltweit allgemein Frieden und Sicherheit sein?“ Die Aufgabe des Engels, der mit dem lauten Ruf vom Osten her kommt, ist die Versiegelung der Diener Gottes. Jedoch um Diener Gottes auszubilden, muss vorerst die entsprechende Botschaft, die zur Heiligung führt, verkündigt werden. Gott hat in Seiner großen Gnade entschieden, dass für diese allerletzte feierliche Zeit des lauten Rufs in der Welt eine absolute Ruhe herrschen wird. Etwas, was dem menschlichen Verstand wie eine Utopie erscheint, die schwer zu glauben ist. Aber so steht es in der Bibel geschrieben!

 

„Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.“ Lu 21,28  „Und jetzt habe Ich (Jesus) es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht.“ Joh 14,29

 

„Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?“ Lu 18,7.8

„Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.“ Of 7,14 In dieser großen Bedrängnis, in der die Welt aus den Fugen geraten ist, leuchten ermutigende Worte des Herrn Jesus:

 

„Und wenn nicht der Herr die Tage verkürzt hätte, würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.“  Mk 13,20